
Nach rund 150km waren wir an unserem ersten Ziel : DAMBULLA…
Unterkunft
Wir haben uns im Dambulla Rock Arch eingebucht. In einer kleinen Seitenstraße neben der Hauptverkehrsstraße liegt das kleine 2 stöckige Häuschen direkt im Grünen. Wir wurden super herzlich empfangen (obwohl wir zu spät waren).

Die Zimmer bieten alles was man so braucht. Moskitonetz, AC, eigenes Bad mit Warmwasserdusche, Föhn und eine kleine Ecke mit Wasserkocher. Direkt auf dem Hof ist ausreichend Platz um die TukTuks zu parken und somit für uns ein idealer Startpunkt für unsere Touren. Frühstück gibt es morgens im „Gemeinschaftsraum“ . (pro Nacht inkl. Frühstück ca 30€)



…für alle die sich etwas mehr Luxus im Urlaub wünschen können wir das JetwingLake in Dambulla empfehlen: ausgezeichnetes 5* Hotel mit großem InfinityPool, weitläufiger Grünanlage und hervorragendem Essen; sei es Büfett oder alacarte…


Wir selbst haben hier nicht übernachtet aber uns ein umfassendes Bild von der Anlage machen dürfen und geben daher eine absolute Empfehlung. Selbst wenn ihr nicht hier übernachtet: fragt mal an der Rezeption ob ihr am Büfett teilnehmen dürft. Das komplette Personal war immer sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. Pro Person bezahlt ihr fürs Büfett ca. 17€ und könnt euch nach Herzenslust durch die hiesige Küche probieren.
By the way: ein kleiner Fußmarsch um den Jetwing Lake lohnt sich auf jeden Fall. Wir hatten das Glück einer ganzen Herde Wasserbüffel beim Baden zusehen zu dürfen 😉

Touren
Tag 1
Unsere erste Tour führte uns zum Lions Rock. Noch etwas kaputt starteten wir gegen 10:30Uhr und machten uns auf den Weg zum 18km entfernten „Must-See“ in der Region. Der Weg gestaltete sich relativ einfach aus Dambulla raus über die Hauptstraße. Angekommen in Sigiriya erwarten euch mehrere Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, doch für uns ging es direkt Richtung Felsen…na gut ein kurzer Zwischenstop war drin 😉
Noch eine kleine Sache am Rande…in Sigiriya selber stehen ein paar angekettete Elefanten. Tut den Tieren bitte den Gefallen und reitet nicht auf ihnen. Solang solche „Geschäfte“ einen Absatz finden, sei es mit Fotos oder Ritten wird es nicht aufhören…ELEFANTEN SIND WILDTIERE und gehören nicht in Ketten!!!
Wir kamen am Eingang an und fragten uns nach einem Parkplatz für unser TukTuk durch. Gegen eine kleine Gebühr schaut ein Local das niemand an das TukTuk geht und macht euch auch noch das Verdeck zu wenn es (wie bei uns) anfängt zu regnen. Der Eintritt ist mit 30$/Person relativ teuer aber die Anlage ist auch sehr beeindruckend und ebenfalls bei locals beliebt. Wenn ihr von der Straße aus nicht zum Haupteingang laufen wollt könnt ihr für ca 250 rupees mit einem TukTuk fahren (ca. 1€/TukTuk).
Ich glaube ich lasse einfach ein paar Bilder sprechen…leider hat es bei uns geregnet und wir konnten die Drohne nicht steigen lassen…(im Nachhinein auch besser so denn in Nationalparks, religiösen Stätten und über Militärgelände ist das sowieso verboten)






FAZIT:
auf jeden Fall ein Must-See, wenn auch preislich im oberen Rahmen. Nichts für Leute mit Höhenangst !!! Auf jeden Fall feste Schuhe anziehen. Ein Guide ist unserer Meinung nach hier nicht Notwendig.
Tag 2
Fragt man Google nach Sri Lanka stößt man unmittelbar auf Bilder von frei lebenden Elefanten…Da sich in der Nähe zu Dambulla der Minneriya National Park befindet stand ein Ausflug dorthin auf dem Programm…Bekannt ist der Park für die größte zusammenhängende Elefantenpopulation Asiens die sich während der Trockenzeit am Stausee trifft bzw. riesige Wanderungen dorthin unternimmt. Wir befinden uns zwar aktuell am Ende der Regenzeit, wollten aber dennoch einen Abstecher wagen. Nach langer Recherche am Abend davor wollte ich das Vorhaben schon als Touristennap abstempeln bis ich auf Kavinda von Lankan Wild Life Safari stieß. Gesagt getan kontaktierte ich ihn am Morgen nach dem Frühstück via WhatsApp (+94778138306) und bekam auch gleich eine Zusage. Also schnell Rücksäcke gepackt und ab Richtung Habarana.

Bereits auf dem Weg zu Kavinda befuhren wir die Straße durch 2 Teile des Nationalparks und die Aufregung war groß als der erste Elefant direkt neben der Straße auf uns wartete…Um ehrlich zu sein hatte ich erst auf der bekannten B35 Richtung Yala Nationalpark damit gerechnet und nicht schon 10km von unserer Unterkunft entfernt…Bei aller Aufregung parkten wir in sicherem Abstand für ein erstes Foto. Denn obwohl die Dickhäuter sehr schwerfällig aussehen, können diese jedoch ganz schön schnell unterwegs sein, sollten sie sich bedroht fühlen…also ging es weiter zu Kavinda…
Nach kurzem Kennenlernen waren wir „Safari-bereit“ und los gings Richtung Nationalpark…kaum 5 Minuten und 3 Kurven später sahen wir die erste Elefantengruppe. Kavinda war hier sowie auf der gesamten Tour stets darauf bedacht die Tiere mit einem respektvollen Abstand zu beobachten und diese nicht zu stören. Also genau das was wir uns unter einer angemessenen Safari vorgestellt hatten.





FAZIT
ein absolut tolles Erlebnis und uneingeschränkt empfehlenswert da der Minneriya Nationalpark um einiges „untouristischer“ ist als Yala. Bester Safari Guide: Kavinda (whats app +94 77 813 8306). Solltet ihr selbst nach Habarana fahren seit vorsichtig auf den letzten Kilometern da die Straße bereits direkt durch den Nationalpark führt und oft Elefanten an der Straße auf euch warten: Ausreichend Abstand halten und am besten nicht aussteigen !
Tag 3
Für heute ist nicht so gutes Wetter angesagt weswegen wir unseren Tag auch erstmal ganz entspannt angehen…Doch so ein bisschen Kultur muss auch sein wenn wir schon direkt in Dambulla sind. Also Sarong eingepackt und los Richtung Cave Tempel. Parken könnt ihr unmittelbar davor auf den ausgeschilderten Flächen. Ihr solltet hier auf jeden Fall gut zu Fuß sein denn die eigentlichen Höhlen liegen 1000 Stufen vom Parkplatz entfernt. Eintrittskarten gibt es unten und anschließend geht es bergauf begleitet von vielen kleinen Käffchen die aber ganz friedlich neben der Strecke toben. Oben angekommen könnt ihr eure Schuhe abgeben denn der Eintritt wird nur ohne diese gewährt, aber keine Angst die braucht ihr auch nicht mehr denn das wars erstmal mit klettern 😉

Unweit vom Eingang werdet ihr sicherlich gleich von einem der Guides angesprochen. Ihr müsst natürlich nicht folgen und könnt die Anlage auch auf eigene Faust erkunden, bekommt aber durch die Locals ein paar gute Backroundinfos (pro Guide ca. 750 Rupees= 3-4 €)





Fazit
Fazit
auf jeden Fall einen Besuch wert, jedoch sollte man sich festes Schuhwerk anziehen, gut zu Fuß sein (ca. 1000 Stufen) und daran denken Knie und Schultern zu bedecken. Vor den Tempeln warten ein paar Souvenirhändler, die sich jedoch bei bekundung von Desinteresse relativ schnell abwenden
Tag 4
Da wir nun wettertechnisch relatives Pech hatten als wir am ersten Tag auf den Lions Rock gestiegen sind, ging es für uns am letzten Tag in Dambulla auf den benachbarten Pidurangala. Viele besteigen diesen zum Sonnenaufgang, jedoch war es bei uns morgens sehr bewölkt und bedeckt, dass wir lieber noch ein bisschen Energie getankt haben und den Aufstieg auf den späteren Vormittag verlegt haben. Der Weg zum Felsen ist super ausgeschildert und mit einem Parkplatz ausgestattet, wo ihr auch die Möglichkeit habt Getränke oder eine Kokosnuss zu kaufen. Direkt am Anfang passiert ihr ein kleines Stück Tempelgelände, aber keine Panik, Sarongs zum kostenlosen leihen liegen bereit, ihr müsst lediglich die Schuhe ausziehen. Der Eintritt ist mit 1000 Rupees (4-5€) um einiges günstiger als der LionsRock, jedoch ist der Weg nach oben auch etwas abenteuerlicher und von kurzen Klettereinlagen geprägt.
Mit gutem Schuhwerk, ausreichend Wasser und der ein oder anderen Pause ist der Aufstieg in 30-40 Minuten locker schaffbar. Auf dem Weg kommt ihr noch an einer liegenden Buddhastatue vorbei. Denkt bitte immer daran NIE Fotos von euch mit dem Rücken zur Statue zu machen!!! Wie ihr seht lohnt sich das klettern auf jeden Fall und der Blick zum Lions Rock gegenüber ist einfach atemberaubend


Fazit
auf jeden fall solltet ihr fit sein und gute schuhe mitbringen Zwar um einiges günstiger als der Lions Rock jedoch unserer Meinung nach von der Anlage nicht vergleichbar
RESTAURANTTIP SIGIRIYA Schaut mal bei den Jungs vom RastaRant direkt an der Straße in einem kleinen Garten vorbei. Sehr gemütliche Atmosphäre mit Hängematten und ChillOut Areas und vor allem ein ausgezeichnetes Essen (Wraps, Salate, FingerFood)
Tag 5
Relativ zeitig ging es für uns auf Richtung Ella…Ab ins Hochland. Wir starteten gegen 8Uhr denn immerhin warteten 170km auf uns und bei einer Maximalgeschwindigkeit von 40kmh dauert das nunmal seine Zeit. Wir waren froh aus der Großstadt rauszukommen und freuten uns auf etwas mehr grün.

Die Strecke war insgesamt sehr schön und sobald es Richtung Berge ging wussten wir gar nicht mehr wo wir zuerst fotografieren sollten 😉